Unser Standortleiter in Ilanz ist die ganze Woche beim T3BOARD10 in Laax dabei. Hier berichtet er über den Anlass.
In vierzehneinhalb Minuten von Ilanz nach Laax, das ist Rekord. Nun stehe ich in Murschetg und warte auf die Gondel. Es ist neun Uhr, der Startschuss für das T3BOARD10. Ich bin froh, dass dieser so wichtige Anlass direkt vor meiner Haustüre stattfindet. Vor drei Jahren war die Anreisezeit noch 39.31 mal länger, als wir nach Les Deux Alpes fuhren. An der Talstation gibt es aber bereits den ersten Ärger, als sich eine forsche bayrische Bergbahnangestellte weigert, unser Gepäck auf den Crap Sogn Gion zu befördern. Es sei schliesslich Wochenende, man hätte daher alles mit einer Transportbahn schicken müssen. Ich setze mich schliesslich durch, das T3BOARD10 kann nun endgültig beginnen.
Erste Geeks gesichtet
Es dauert nicht lange, bis ich die ersten vertrauten Gesichter sehe. Es ist bereits 11 Uhr und ich bin bereits auf dem Crap Sogn Gion eingetroffen. Die ersten TYPO3-Geeks aus Dänemark warten schon sehnsüchtig auf den Zimmerbezug. Sie sind mit dem Auto angereist und dementsprechend müde. Bis zum Abend füllt sich das Hostel. Viele der Ankömmlinge kenne ich seit Jahren, es sind aber genau so viele Neue darunter.
Die Sessions beginnen
Montag, 1. März. Prachtswetter. Ich löse mein Versprechen ein und gebe Skiunterricht. Um Punkt 10 Uhr geht es los. Meine Schülerin, oder soll ich besser sagen mein Opfer, ist Anita aus Hannover. Nach 13 jähriger Skiabstinenz hat sie sichtlich Respekt. Trotzdem schaffen wir es bis auf den Vorabgletscher auf 3000 Meter über Meer. Angesichts der schon gut klappenden Carvingschwünge meiner Schülerin kann ich mir ein gedankliches Schulterklopfen nicht verkneifen.
Am Abend starten endlich die ersten Sessions. ExtJS mit Sebastian Kurfürst und Zertifizierungen. Leider wurde letztere aufgrund fehlender Drucker verschoben. Das Netzwerk hält dem regen Datenverkehr stand. Der Einsatz vom letzten Freitag macht sich also bezahlt. Zusammen mit Claudio Hagmann, dem Informatiker der Weissen Arena, habe ich im Capalari und im Overflow W-LAN-Hotspots eingerichtet. Letztes Jahr hatten wir grosse Probleme mit dem Netzwerk. Es konnte das Datenaufkommen von 130 TYPO3 Entwicklern mit ihren Laptops und iPhones nicht mehr bewältigen. Schuld war ein «faules» Modem. Zum Glück haben wir diesen Flaschenhals nun beseitigt.
So sitzen sie, die Nerds, bis tief in die Nacht an ihren Laptops und tun das, wofür sie nach Laax gekommen sind. Die programmieren, entwickeln, tüfteln, diskutieren. So bringen sie TYPO3 wieder ein gutes Stück voran.
Und weiter geht’s
Morgen schon plane ich zusammen mit Oliver Hader ein IRRE, was so viel wie Inline Relational Redord Editing bedeutet. Wir haben ein Problem geortet und wollen es miteinander ausmerzen.
Ciao Claudio
Bin froh, dass der Internetfeed diesmal tadellos funktionierte ;-) Hoffe, dass die Woche neben Arbeit auch ne Menge Spass gebracht hat. Nicht unterlassen möchte ich mich im Namen der Weissen Arena bei dir für die Unannehmlichkeiten beim Transport auf den Crap Sogn Gion zu entschuldigen.
Gruss und hoffentlich bis nächstes Jahr wieder.... Claudio